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CERN – Exkursion 2016

Geschrieben von Jan Rosiwal am .

Einen schönen guten Morgen und willkommen auf der Fahrt zum CERN!“ - ein tolles Gefühl, wenn nach wochenlanger Vorbereitung endlich alle Teilnehmer im Bus sitzen und wir fast pünktlich um kurz nach 9 Uhr morgens die Teilnehmer begrüßen und Richtung Genf aufbrechen, zum CERN, der riesigen Forschungseinrichtung mitten im Herzen Europas. Nach langer Fahrt mit netten Busfahrern hatten wir gegen Abend schließlich unsere Zimmer im Hostel bezogen, um loszuziehen und Genf auf eigene Faust zu erkunden. Und auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielen wollte, haben sich die meisten nicht abhalten lassen, sich mit der lokalen Kneipenszene vertraut zu machen oder z.B. den UN-Hauptsitz zu besuchen.

Am nächsten Tag ging's dann richtig früh los – Checkout um 7 Uhr, dann noch frühstücken und endlich los mit dem Bus zum CERN! Da wir diesmal fast 50 Personen waren, haben wir uns aufgeteilt, damit auch jeder Gelegenheit hat, genug vom weltgrößten Teilchenbeschleuniger zu sehen. Während die eine Hälfte der Teilnehmer den Vormittag ausführlich nutzen konnte, um in den beiden Ausstellungen „Universe of Particles“ im Globe of Science und „Microcosm“ die Geschichte der Forschungseinrichtung und auch die des Weltalls spannend und verständlich zu erleben, begann für Gruppe 2 die Führung. Nach einem Vortrag, der auch allen Nicht-Physikern erklärt, wie dort am CERN überhaupt geforscht wird und warum man für so kleine Teilchen einen so riesigen Beschleuniger braucht, konnten wir die Testhalle für die Beschleunigerringe besichtigen. Beeindruckend wurde uns von einem Physiker, der vermutlich noch Einstein persönlich kannte, die Funktionsweise der Magnete und der enorme technische Aufwand gezeigt, die für die Experimente notwendig sind.

Während der ganzen Führung wurden wir immer wieder dazu aufgefordert, Fragen zu stellen (und die Antworten zu verstehen!) und wissen jetzt, dass wir keine Angst vor einem schwarzen Loch an der schweizerisch-französischen Grenze haben müssen, aber dass man am CERN durchaus in der Lage ist, Antimaterie herzustellen und damit gerade ein bedeutendes Forschungsgebiet der neuen Physik eröffnet. Am Ende konnten wir dann noch einen Blick in das Kontrollzentrum werfen, von dem aus alle Experimente und Beschleuniger überwacht werden.

Mittags gab es dann für alle in der Cafeteria zu Essen und zu Trinken, um gestärkt die Gruppen zu tauschen und den Rest zu sehen, den das CERN für Besucher zu bieten hat. Voller neuer Eindrücke, dem sicheren Wissen, dass wir doch alle vom Higgs-Feld durchdrungen werden und mit ein paar Schweizer Franken weniger in der Tasche fuhren wir dann am frühen Abend zurück Richtung Erlangen.

Nochmals Danke an alle, die dabei waren und dafür gesorgt haben, dass die Exkursion ein Erfolg war!

Eure VDI Studenten und Jungingenieure