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Exkursion zu BASF in Ludwigshafen

Geschrieben von Nina Heene-Würl am .

Kurz nach 6 Uhr morgens ging es bereits los mit der Fahrt zu BASF nach Ludwigshafen. Nachdem wir ohne größeren Stau angekommen sind, hatten wir vor den geplanten Vorträgen noch die Möglichkeit die Ausstellung im Besucherzentrum anzuschauen und bereits Einblicke über die vielzähligen Endprodukte zu bekommen, welche die Firma ermöglicht. Anschließend bekamen wir von vier Ingenieuren der Verfahrenstechnik und der Werkstofftechnik Vorträge dazu, wie die Arbeit bei BASF aussieht. Bei einem gemeinsamen Mittagessen ergab sich noch die Möglichkeit sich mit den Ingenieuren zu unterhalten und Fragen zu stellen. Die Werksrundfahrt ging über einen guten Teil des Standorts und viele Anlagen konnten gesehen werden. Danach wurden wir mit Sicherheitskleidung ausgerüstet, damit wir den Steamcracker aus nächster Nähe ansehen konnten und so Einblicke in das in der Uni theoretisch erlernte Wissen bekamen. Anschließend gab es für die Verfahrenstechniker und die Werkstofftechniker noch auf das jeweilige Studienfach zugeschnittene Führungen, bevor bei einem Kaffee noch die letzten Vorträge zum Einstieg bei BASF anstanden. Das Angebot dazu Fragen zu stellen wurde von allen gerne aufgenommen, sodass wir uns zuletzt noch beeilen mussten, um rechtzeitig zurück zum Bus zu kommen. Da wir bei der Heimfahrt leider nicht so viel Glück mit dem Verkehr hatten, kamen wir erst um ca. 22 Uhr in Erlangen an.

Vielen Dank an BASF und insbesondere Sven Krohn und Ramona Trapp, die die Exkursion so gut geplant haben.

Wir hoffen es hat euch gefallen.

Eure VDI Studenten und Jungingenieure

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Bericht Cern 2017

Geschrieben von Nina Heene-Würl am .

„Stau um 6 Uhr morgens…wo gibt’s denn so was?“, ging wohl einigen der 43 Teilnehmer unserer alljährlichen Exkursion zum CERN am 09.06.2017 durch den Kopf. Nach den ersten Turbulenzen am Morgen folgte dann eine entspannte Busfahrt in die Schweiz, wo der ein oder andere noch ein paar Stunden Schönheitsschlaf auf den ausgeteilten VDI-Nackenkissen nachholen konnte.

Gegen 17:30 Uhr kamen wir in Genf an, wo wir den Abend in großer Gruppe in einer Pizzeria und danach bei einem kleinen Spaziergang mit abschließender Wassertaxifahrt auf dem Genfer See ausklingen ließen.

Am Samstagmorgen machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf in Richtung französischer Grenze zum CERN und wurden von Klaus Bätzner mit einem Vortrag über elementare Teilchenforschung begrüßt. Die Führung wurde in drei Kleingruppen in einer großen Halle fortgesetzt. Dort stehen diverse Apparaturen und Versuchsaufbauten, die wir begutachten und fotografieren durften. Unsere Fragen wurden sehr gut und ausführlich beantwortet. Zu guter Letzt wurden uns die Größendimensionen der aufgenommenen Daten am CERN näher erläutert, wie hoch z.B. ein Petabyte an Daten als Turm aus DVDs wäre.

Die Heimfahrt lief ohne große Zwischenstopps wie geschmiert, sodass wir bereits um 22 Uhr wieder in Erlangen waren.

 

Die Exkursion war ein voller Erfolg und wir danken allen Teilnehmern für das angenehme Wochenende!

Wir hoffen, es hat euch gefallen.

Eure VDI Studenten und Jungingenieure

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Exkursion zu Evonik in Hanau

Geschrieben von Patrick Wolf am .

"Kraft für Neues" dachten sich 19 Studierende der Technischen Fakultät und stiegen gegen 7:00 Uhr am Donnerstag, den 04.05.2017, in den Bus zur Exkursion nach Hanau. Zweieinhalb Stunden später rollte der Bus über das Werksgelände des Industrieparks Wolfgang und steuerte zielsicher auf den Bau der Verfahrenstechnik zu, wo wir empfangen wurden. Frau Bajus und Herr Stenger hießen uns herzlich willkommen und erzählten uns etwas über ihren Werdegang bei Evonik bevor wir um 10:00 Uhr von Herrn Hoff nochmals offiziell begrüßt wurden. Dabei wurden uns die neben der historischen Konzernentwicklung und den inneren Organisationsstrukturen auch die verschiedenen Businesslines sowie deren Produktportfolio und der Innovationsfokus näher gebracht.

Anschließend folgte bereits die erste Führung durch das Technikum der Partikeltechnik, wo uns in diesem Forschungsbereich verschiedene Prozesse anhand der dortigen Apparate grundlegend erklärt wurden. Zudem wurde ein Bezug zum Einsatz in der industriellen Forschung vom Labormaßstab über Pilotanlagen bis hin zur finalen Anwendung hergestellt.
Daraufhin ging es zur zweiten Führung durch die Fluidverfahrenstechnik, wo uns eine junge Ingenieurin ihr spannendes Beschäftigungsfeld näher brachte. In jedem der vier Stockwerke warteten andere spannende Forschungsaufbauten darauf von uns entdeckt zu werden. Nachdem der erste Wissensdurst mit viel Forschung und Apparatetechnik gestillt war und sich so langsam der Magen mit einem hungrigen Grummeln zu Wort meldete, folge auch schon das Mittagessen.

Im Anschluss standen zwei weitere Führungen auf dem Programm. Zuerst konnte eine Produktionsanlage für metallschaumstrukturbasierte Katalysatoren besichtigt werden. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung und ein wenig Theorie über die Prozessschritte und die Verwendung des Endproduktes ging es auch schon in die laufende Produktion. Vorbei an Legierungshochöfen, Gießeinrichtungen, Backenbrechern und weiteren Zerkleinerungsapparaten bis hin zu Verteilungseinrichtungen und Aufreinigungsanlagen konnten wir den kompletten Prozess hautnah in Augenschein nehmen.
Der nächste Programmpunkt führte uns in die digitalen Welten der Anlagenplanung, bei denen uns Schritt für Schritt die Bearbeitung von großen Investitionsprojekten erklärt wurde. Das Highlight war dabei eine virtuelle Führung durch eine bereits bestehende Anlage mit Hilfe von 3D-Brillen.

Abgerundet wurde der abwechslungsreiche Tag durch einen interessanten Austausch mit Herrn Trachte von der HR-Abteilung, welcher über eine Videokonferenz überlebensgroß an eine Wand projeziert, die Fragen der Studenten rund um die Tätigkeit bei Evonik beantwortete.

Anschließend machten wir uns gegen 16.15 Uhr wieder auf den Heimweg nach Erlangen.

 

Vielen Dank an Evonik, insbesondere an Frau Bajus und Herrn Stenger für die Möglichkeit diese Exkursion durchführen zu können. Danke auch an Herrn Hoff, Herrn Trachte, Herrn Simon und all die anderen Evonikmitarbeiter, die sich sehr viel Zeit für die Führungen und unsere Fragen nahmen und natürlich ebenfalls an die Teilnehmer dieser Exkursion.

Wir hoffen, es hat euch gefallen!

Eure VDI Studenten und Jungingenieure